3.0 ist das größte Update seit Bestehen von AvyScan Lab: Die Software wird zu einem echten Schnittprogramm für die Filmrestaurierung. Eine Spule besteht aus Dutzenden Szenen mit unterschiedlicher Belichtung und Bildlage — von nun an wird jede unabhängig eingestellt.
Automatischer Szenenschnitt
Die Klebestellen-Erkennung teilt die Spule in Szenen, eine pro Filmabschnitt zwischen zwei Klebestellen. Die Klebestellen selbst — jene überbelichteten, aufgeblitzten Bilder beim Übergang von einer Szene zur nächsten — werden automatisch vom Export ausgeschlossen; jede bleibt Bild für Bild prüfbar und lässt sich mit einem Klick wieder aufnehmen. Eine manuelle Schere verfeinert den Schnitt.
Jede Szene mit eigenen Einstellungen
Farbe, Helligkeit, Korn, Schärfe: Jede Szene trägt ihre eigene Filterkette. Der Zuschnitt wird pro Szene angepasst — die Lage des Bildes ist bei einem alten Film selten konstant — bei einer gemeinsamen Ausgabegröße für den ganzen Film. Presets gelten für die ausgewählte Szene oder für alle Szenen des Clips.
Schnitt-Timeline
Farbige Abschnitte, rote Klebestellen, synchronisierte Miniaturleiste: Der ganze Film lässt sich in einem Zug durchfahren, mit Vorschau, auch über Szenengrenzen hinweg. Jede Szene kann in den Export aufgenommen oder davon ausgeschlossen werden; In/Out-Punkte begrenzen den zu bearbeitenden Teil.
Zusammengeführt oder pro Szene exportieren
Der komplette Film in einer Datei, oder eine eigene Datei pro Szene — ideal, um eine Spule Sequenz für Sequenz zu archivieren.
Titelkarten (Expert-Version)
Erzeugte Titelkarten werden vor oder nach jeder beliebigen Szene eingefügt: Filmtitel, Kapitel, Abspannkarte — ohne die Originalbilder anzutasten. Text, Schrift, Farben, Blenden, Schwarzbilder und eine Textbewegung, die das Bild mit Bewegungsunschärfe verlässt wie im Kino. Die Vorschau zeigt exakt das Endergebnis.
Und außerdem
Automatischer Energiesparmodus oder Herunterfahren am Ende des Encodings mit Zusammenfassung beim Aufwachen, Zuschnitt-Bearbeitung beim Überfahren des Viewers, Installer mit geprüfter Signatur, komplett überarbeitete geführte Tour und viele Korrekturen.
Mit der Gratisversion lässt sich der Szenenschnitt mit bis zu 3 Szenen pro Clip ausprobieren; die Expert-Version hebt die Grenze auf und ergänzt die Titelkarten.